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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
Servicetelefon 02161 - 49 10 10

Baumschutz

Mönchengladbach ist und bleibt eine sehr grüne Stadt. Wir haben im Forst ca. eine Million Bäume und im übrigen Bereich ca. 86.000 und wohl mehr als 40 Hektar Baumgruppen.

Dem Bereich Baumschutz und -pflege kommt eine wichtige Rolle rund um den Erhalt des Baumbestands in unserer Stadt zu. Durch Baumpflegemaßnahmen und -fällungen wird der Baumbestand gesund und verkehrssicher gehalten. 

Auf unseren Seiten können Sie sich über die Gründe für Baumfällungen in der Stadt sowie die aktuelle Baumschutzsatzung informieren. Wenn Sie einen Baum fällen müssen, finden Sie hier auch einen entsprechenden Antrag als Download.

Baumschutzsatzung

Sie möchten sich über das Thema Baumschutz informieren? Unser Merkblatt gibt Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Bestimmungen zum Baumschutz in Mönchengladbach.

Es informiert über zulässige Gründe für eine Baumfällung, deren Beantragung und die jeweiligen Ansprechpartner bei mags.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Angaben im Merkblatt lediglich um Auszüge der ausführlichen Baumschutzsatzung der Stadt Mönchengladbach handelt.

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Merkblatt zur Baumschutzsatzung

Hier gibt es das Merkblatt zur Baumschutzsatzung als Download.

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Baumschutzsatzung

Hier finden Sie die Baumschutzsatzung der Stadt Mönchengladbach als Download.

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Antrag auf Baumschnitt oder Baumfällung

Wenn Sie einen Baumschnitt oder eine Baumfällung beantragen möchten, nutzen Sie hierfür unser Formular.

Den vollständig ausgefüllten Antrag senden Sie bitte an

mags - Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR
Am Nordpark 400
41063 Mönchengladbach,

oder per Telefax an 02161 25 68 39 oder per E-Mail an baumschutz@mags.de.

Baumkrankheiten erkennen und behandeln

Viele Baumkrankheiten, die in ganz Deutschland verbreitet sind, treten auch in Mönchengladbach auf. Fichten und Douglasien im Stadtgebiet leiden unter einem Borkenkäferbefall. Die Pilzart „Das Falsche Weiße Stengelbecherchen“ sorgt für ein Eschentriebsterben. Andere Laubbäume erkranken unter Pilzen wie dem Brandkrustenpilz oder dem Riesen- oder Lackporling.

Baumkrankheiten

Der Borkenkäfer

Der Schädling kommt in ganz Deutschland vor. Fichten und Douglasien hat er zum Fressen gern – auch in Mönchengladbach. Dabei macht er weder vor Privatgärten, Wäldern, Parks oder Friedhöfen halt. Zwei Arten gibt es hier derzeit: den Buchdrucker und den Kupferstecher.

Befallene Bäume wie im Hardter oder Wickrather Wald müssen schnellstmöglich gefällt werden, bevor die Larven sich zu Käfern entwickeln, ausfliegen und neuen Schaden anrichten. Ob der Nadelbaum im heimischen Garten vom Borkenkäfer befallen ist, lässt sich leicht feststellen: Einfach ein Stück Rinde entfernen und nachsehen, ob sich darunter die typischen kreisrunden Borlöcher befinden.

Es gibt verschiedene Gründe, die ein Borkenkäfer-Wachstum begünstigen. In Mönchengladbach haben 2018 vor allem Orkantief „Friederike“ im Januar und der trockene Sommer dazu beigetragen. Der heftige Sturm hat viele Bäume zu Fall gebracht. Das wiederum führt dazu, dass die Borkenkäfer perfekte Brutbedingungen durch am Boden liegende Baumstämme sowie Äste vorfinden. Die lange Trockenzeit im Sommer und die anhaltenden hohen Temperaturen haben ihr Übriges dazu beigetragen. Während gesunde Bäume, die ausreichend mit Wasser versorgt sind, sich durch die Bildung von Harz gegen den Borkenkäfer wehren können, ist das bei unterversorgten Nadelbäumen nicht der Fall. 

Eschentriebsterben

Das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“

Damit ist eine Pilzart gemeint, die für das Eschentriebsterben verantwortlich ist. Das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“ kommt aus Ostasien und tritt europaweit auf. Der Pilz richtet jährlich ganze Waldbestände zugrunde. Diese Baumkrankheit befällt seit etwa 2005 auch Eschen in Mönchengladbach. So etwa am Schloss Rheydt, im Volksgarten, im Hoppbruch/Trietenbroich und der Donk.

Zuerst werden die Blätter angegriffen. Das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“ wandert dann über den Stiel in die Zweige, die anschließend absterben. Zu erkennen sind befallene Eschen an ihrer sogenannten Sekundärkrone – für Eschen ein Kampf ums Überleben, bei dem sie meist gegen den Pilz den Kürzeren ziehen. Laut der mags-Baumkontrolleure, sind betroffene Eschen durch ihr Laub am besten in den Sommermonaten von gesunden Bäumen zu unterscheiden.

„Finden, Markieren, Fördern!“ gibt das Waldschutzmanagement von Wald und Forst NRW als Handlungsempfehlung. Heißt für Mönchengladbach: In befallenen Waldgebieten werden resistente Eschen besonders herausgepflegt. So sorgen intakte Mutter-Eschen für eine immune Nachkommenschaft. Befallene Bäume müssen jedoch gefällt werden.

Baumkrankheiten

Der Brandkrustenpilz

Sein Name verheißt nichts Gutes. So gefährdet der Brandkrustenpilz vor allem die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen. Durch seinen unscheinbaren Fruchtkörper zählt er bei den mags-Baumkontrolleuren zu den für Laien unsichtbaren Gefahren. Der Brandkrustenpilz kommt weltweit vor und befällt sowohl Wälder als auch Stadt-Bäume. Altbuchen und Pappeln sind von diesem Schädling in Mönchengladbach am häufigsten betroffen. Zum Biepsiel am Haus Horst oder im Elschenbruch.

Weil vom Brandkrustenpilz befallene Bäume eine Gefahr für Menschen ausgeht, müssen solche Gefahrenbäume aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden.

Gleiches gilt für Bäume, die am Riesen- oder Lackporling erkrankt sind. Auch diese Pilze beeinträchtigen die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen massiv.

Baumkrankheiten

Warum wir nicht mit Pestiziden gegen Schädlinge ankämpfen

Zum einen leben neben Schädlingen auch Nützlinge auf Bäumen. Also andere Insekten, die in Symbiose mit den Bäumen leben. Die würden bei der Behandlung mit Pestiziden ebenfalls sterben, was nicht zu vertreten ist. Zum anderen sind Baum-Schädlinge wie der Borkenkäfer für Spechte aber auch Singvögel wichtige Nahrungsquellen, auf die die Tiere angewiesen sind. Hier mit Pestiziden zu arbeiten, wäre fatal.

Baumkrankheiten

Ausgleichspflanzungen und Wiederaufforstungen

2018 wurden bislang etwa 200 neue Straßenbäume gepflanzt. Beabsichtigt sind ca. 160 weitere Neupflanzungen. Im Forst wurden im Frühjahr 13.500 Bäume aufgeforstet. Auch die Natur unterstützt den Wald mit der natürlichen Ansamung von jungen Bäumen. Durch die sogenannte Naturverjüngung laufen jährlich tausende von Jungbäumen in den Wäldern natürlich auf. So entwickeln sich auch in Mönchengladbach naturnahe Jungwüchse. Diese werden durch Bestandspflegemaßnahmen von mags in unseren Waldbeständen integriert.

Kontakt

Servicetelefon

Sie haben Fragen zur Unterhaltung und Pflege der öffentlichen Grünflächen in unserer Stadt?

Nehmen Sie Kontakt mit den Mitarbeitern unseres Servicetelefons auf:

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Fax     02161 - 49 10 77
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