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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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Rat entscheidet im Dezember über neue Mülltonnen: Gebühren sollen sinken

Der Rat entscheidet in seiner Sitzung am 20. Dezember, ob die Mönchengladbacher neue Mülltonnen bekommen. Ab dem 1.1.2019 soll es in der Stadt Rolltonnen in den Größen 60, 120 und 240 Liter sowie Großcontainer geben. Das empfiehlt der mags-Verwaltungsrat dem Rat nach ausgiebiger Diskussion.

Die Tonnen sollen alle zwei Wochen geleert werden. Es soll zusätzlich die Optionen geben, die Tonnen gegen einen Aufpreis wöchentlich und für eine Liegenschaft mit einer Person alle vier Wochen leeren zu lassen. Das vorgeschlagene Abfallkonzept würde für geringere Müllgebühren sorgen. Die genaue Höhe wird mit der Gebührensatzung Ende 2018 festgelegt. Nach jetziger Prognose wird für Liegenschaften mit einer Person ab 2019 nur noch eine Gebühr von ca. 76 Euro pro Jahr fällig – bei monatlicher Abfuhr. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2017.

Liegenschaften mit zwei Personen sparen jährlich etwa 84 Euro (minus 40 Prozent), mit vier Personen ca. 47 Euro (minus 16 Prozent). In einem Mehrfamilienhaus mit 9 Parteien und 18 Bewohnern könnte die Gebühr um ca. 788 Euro (minus 40 Prozent) sinken.

Gutachter Dr. Heinz-Josef Dornbusch stellte u.a. dem Umweltausschuss alternative Abfallkonzepte vor und erläuterte deren mögliche Auswirkungen für Mönchengladbach. Manche davon, wie etwa der Seitenlader, haben sich nur in ländlichen Gebieten bewährt und sind nicht für Mönchengladbach geeignet.

Fred Hendricks, Vorsitzender des GEM-Aufsichtsrats, erklärt: „Durch das neue Modell sinken die Gebühren. Die Mitarbeiter der GEM werden entlastet. Die Stadt wird sauberer. Und die Bürger haben individuellere Wahlmöglichkeiten als bisher. Darum entscheiden wir uns für dieses Modell.“ Viele Mönchengladbacher hätten nun ganz konkrete Fragen. Zum Beispiel, wo sie die Mülltonnen unterstellen können und wie eine Müll-Ehe funktioniert, so Hendricks. GEM und mags werden nach der Entscheidung des Rats informieren und die Bürger in diesen Fragen beraten.

Für Gabriele Teufel, Geschäftsführerin der für die Entsorgung zuständigen mags-Tochter GEM, ist elementar, dass das Unternehmen den Anforderungen des Arbeitsschutzes genügt: „Wir haben die Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern. Darum ist es uns wichtig, schnell zu einer guten Entscheidung zu kommen.“ Schließlich dauere es nach der Ratsentscheidung noch ein Jahr, um die Umstellung logistisch vorzubereiten. „Bis Ende 2018 wird es daher noch die alten Ringtonnen in Mönchengladbach geben. Sie müssen allerdings im Jahr 2018 von wesentlich mehr Müllwerkern als bisher geleert werden, um die Belastung für die einzelnen Mitarbeiter zu verringern!“

Das dargestellte Konzept mit Berechnungsbeispielen ist am Ende beigefügt.

Bürgerinnen und Bürger können sich mit allen Fragen montags bis samstags von 6 bis 22 Uhr an das Servicetelefon der mags wenden, Rufnummer 02161 49 10 10, oder eine Mail an service@mags.de schreiben.

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