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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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Neue mags-Kampagne

Mit drei Plakatmotiven macht mags auf wilden Müll aufmerksam. Beim Aktionstag am Samstag, 7. April, können Besucher mit Mülldetektiven ermitteln.

Plakatmotiv "Ein Kühlschrank kommt selten allein" am Alter Markt in Mönchengladbach.

Müll fällt nicht vom Himmel.

Zerstörung macht sich nicht von selbst.

Mit einer Plakatkampagne machen mags und GEM im April auf die Problematik wilden Mülls in der Stadt aufmerksam. Die Plakate zeigen drei alltägliche Situationen: Fälle von Vandalismus am Beispiel einer zertrümmerten Parkbank, wilder Müll in Form von Pommesschale und Kaffeebecher oder im Großformat durch illegal entsorgte Kühlschränke und anderes Sperrgut. Die Motive haben eins gemein: Die Verschmutzungen des öffentlichen Raums sind individuell verursacht. In allen Fällen haben Personen bewusst falsch gehandelt. Denn: „Müll fällt nicht vom Himmel‘‘.

Die Plakate sind an Bushaltestellen und auf den Fahrzeugen der GEM zu sehen. Mit der Kampagne wollen mags und GEM für das Thema wilden Mülls sensibilisieren und gleichzeitig für Sauberkeit werben. Hierfür geht ein direkter Appell an alle Gladbacher: Eine saubere Stadt fängt bei dir selber an. „Die Verschmutzung des öffentlichen Raums ist immer individuell verursacht“, sagt mags-Sprecherin Anne Peters-Dresen. Es seien nicht anonyme Andere, die für Verschmutzung verantwortlich sind, sondern Bürger dieser Stadt. Deswegen werden wilder Müll, Fälle von Vandalismus und Umweltverschmutzung auf den Plakaten personalisiert. Wie beim Beispiel des Sperrmülls am Feldwegrand: Der Keller ist voll und die Lösung ist nicht etwa der GEM-Wertstoffhof, sondern der Feldweg, auf dem Kühlschrank, Stuhl und Sessel abgeladen werden. Durch die Nennung der Verursacher im Tatort-Stil „Uwe und Karin W. / 8:14 Uhr“ und die fiktive Situation „Der Keller war voll“ hat das Unternehmen drei Hingucker entwickelt, die an die Eigenverantwortung der Bürger appellieren. „Wir können noch so viel reinigen, aufräumen und reparieren, wenn der Bürger sich nicht mitverantwortlich fühlt, ist unsere Leistung wenig nachhaltig“, sagt Peters-Dresen.

Eine weitere Maßnahme sei die Änderung des Abfallsystems der Stadt. Ab 2019 gibt es in Mönchengladbach für Restmüll nur noch Tonnen mit Rollen. Die Tonnen gibt es in den Größen 60, 120 und 240 Liter und sie werden nicht mehr jede Woche, sondern alle zwei Wochen geleert. Gleichzeitig wird die Bündelsammlung für Papier abgeschafft. Das Unternehmen geht davon aus, dass der wilde Müll sich hierdurch deutlich reduziert. Mönchengladbach hat im Vergleich zu Städten wie Krefeld fast die doppelte Menge an wildem Müll.

Ergänzend zu der Plakatkampagne gehen die mags Mülldetektive in den kommenden Wochen an Bushaltestellen gezielt auf Streife. Schon jetzt ermahnen sie täglich Passanten, Taschentücher und Kaffeebecher bitte in Abfalleimer in der Stadt zu werfen. Zudem ermitteln die Mülldetektive regelmäßig an Containerstandorten und spüren dort Müllsünder auf, die dann zur Kasse gebeten werden. Wer einmal gemeinsam mit dem Mülldetektiven ermitteln möchte, sollte den mags-Aktionstag von mags und GEM am Samstag, 07. April 2018, von 9 - 13 Uhr auf dem Marktplatz in Rheydt nicht verpassen. Auch dort gibt es gemeinsam mit den mags-Mülldetektiven „Müll-Tatorte“ zu entdecken. Der GEM-Ausstellungswagen lädt Kinder zu einer Rallye rund um die Wertstoffe in unseren Abfällen ein. Außerdem präsentiert das Unternehmen einen Müllwagen inklusive der neuen Restmülltonnen, die ab 2019 verpflichtend sind.

Ebenfalls in Sachen Sauberkeit unterwegs sind Kinder und Jugendliche in den kommenden Wochen: Im Rahmen der kostenfreien Umweltbildungsprogramme an Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen werden in den kommenden Wochen gezielt Müll-Sammel-Aktionen durchgeführt. Die GEM fördert bereits seit vielen Jahren das Umweltbewusstsein von Kindern und Jugendlichen. Neben den Grundlagen der Abfalltrennung zeigen die kostenfreien Programme Entsorgungsmöglichkeiten in Mönchengladbach auf und geben spielerisch Impulse zur Abfallvermeidung. Besondere Aktionen wie das Papierschöpfen oder die Lesung des Buchs „Leo und Lina, die Mülldetektive“ runden die Programme ab. Interessierte Kindergärten und Schulen können sich unter 02161 49 10 50 oder per E-Mail an bildung@gem-mg.de für Aktionen anmelden. Weitere Informationen zu den Bildungsprogrammen für alle Alterklassen gibt es hier

Für Medienvertreter

Pressekontakt

Als Ansprechpartner für Presseanfragen rund um die Themengebiete unseres Unternehmens stehen Ihnen unsere Pressesprecherinnen zur Verfügung.

Ihr Kontakt

Anne Peters-Dresen
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 02161 – 49 10 48
E-Mail anne.peters-dresen@mags.de

Yvonne Tillmanns
Pressereferentin
Tel. 02161 – 49 10 56
E-Mail yvonne.tillmanns@gem-mg.de