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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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mags-Aktion „Maien gedeihen“

Unzählige Birken fallen jedes Jahr dem Brauch des Maibaumsetzens zum Opfer. Doch damit ist jetzt Schluss.

Der Maibaum kommt nicht zur bzw. zum Liebsten, sondern umgekehrt!

Im Rahmen des B.A.U.M.-Projekts bieten mags und Gestalter und Künstler Norbert Krause unter dem Titel „Maien gedeihen“ eine einmalige Full-Service-Dienstleistung an. Kern der Aktion: Der Maibaum kommt nicht zur bzw. zum Liebsten, sondern umgekehrt! So bleibt die Birke dort wo sie sich am wohlsten fühlt und das Anbändeln beginnt am 1. Mai mit einem Waldspaziergang und der Suche nach der eigenen Birke.

Bis zum 15. April können sich Mönchengladbacher auf einen der zehn Plätze bewerben.  Entweder unter dem entsprechenden Post auf der mags-Facebookseite „mags.MG“ oder per Mail an service@mags.de. Beantwortet werden soll hierzu folgende Frage: Was liebt ihr an Waldspaziergängen? Unter allen Einsendungen entscheidet am Ende das Los. Die kreativste Antwort erhält ebenso einen Platz.

Jede Birke wird mit einem Namensschild ausgestattet und mit Kreppband in den Wunschfarben geschmückt. Die zehn Gewinner der Aktion erhalten Ende April eine Klappkarte mit Maibaummotiv, die als Einladung zum Waldspaziergang zu eben jenem Baum dient. Die Karte kann heimlich oder persönlich in der Nacht zum 1. Mai der oder dem Angebeteten übergeben werden. Wer in festen Händen ist braucht sich nicht ärgern. Auch zur Auffrischung des Liebesschwurs ist ein Waldspaziergang zu einer der geschmückten Birken eine feine Sache. 

Wer es lieber klassisch mag, dem wird bei mags geholfen. Dieses Jahr am 30. April findet wieder der offizielle Maibaumverkauf statt. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr können auf dem Forstbetriebshof am Birkmannsweg 103 im Hardter Wald Maibäume gekauft werden. „Bei den zum Verkauf angebotenen Birken handelt es sich um wilden Begleitwuchs, der unseren Kulturen oder Jungwüchsen entnommen werden muss“, sagt mags-Förster Werner Stops. „Die Entfernung der sich wild ansiedelnden Birken ist notwendig, da sie andernfalls unsere jungen Forstpflanzen zu stark schädigen würden.“

Der Preis für Birken bis 2,50 Meter Länge beträgt jeweils fünf Euro. Bei größeren Exemplaren liegt der Preis bei drei Euro pro Laufmeter. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

Wofür man sich am Ende auch entscheidet, eins sollte man nicht tun: Selbst mit der Axt in den Wald ziehen. Dies schadet nicht nur der Umwelt. Wer unerlaubt junge Birken fällt, macht sich sogar strafbar: „Das ungenehmigte Schlagen von jungen Birken zum 1. Mai ist verboten. In diesen Fällen wird Anzeige wegen Diebstahls erstattet“, sagt Stops. Und es kann auch peinlich werden. So wurde berichtet, dass im Eifer des Gefechts einmal eine Linde statt einer Birke gefällt wurde. Die Person wurde zum Spott der gesamten Honschaft. Das muss ja nicht sein.

Über die Aktion

Unter dem Projekttitel „B.A.U.M. – Bäume aus unserem Mönchengladbach“ setzen mags und Künstler und Gestalter Norbert Krause in diesem Jahr die Bäume jeden Monat neu in Szene – und laden die Mönchengladbacher zum Mitmachen ein. Am Ende des Projekts steht ein Kalender der als schmucker Begleiter für das Jahr 2020 dient. 

In Mönchengladbachs Forst gibt es etwa eine Million Bäume und im übrigen Bereich etwa 86.000 und wohl mehr als 40 Hektar Baumgruppen. Sie alle werden von mags gepflegt und unterhalten. Dem Bereich Baumschutz und -pflege kommt eine wichtige Rolle rund um den Erhalt des Baumbestands in unserer Stadt zu. Durch Baumpflegemaßnahmen und -fällungen wird der Baumbestand gesund und verkehrssicher gehalten.

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E-Mail anne.peters-dresen@mags.de

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Pressereferentin
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