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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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FAQs zur Rolltonne nach Entscheidung des Verwaltungsrats

Der Rat der Stadt entscheidet am 20. Dezember 2017 über das neue Müllsystem ab 2019. Der mags-Verwaltungsrat empfiehlt dem Rat, Rolltonnen in den Größen 60, 120 und 240 Liter einzuführen. Da wir wissen, dass die Umstellung viele Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger beschäftigt, haben wir für Sie schon jetzt Antworten auf 20 häufige Fragen zusammengestellt, auch wenn die endgültige Entscheidung noch gar nicht gefallen ist. Alle Antworten haben den Stand 1. Dezember 2017. Wir halten Sie an dieser Stelle über die Entwicklung auf dem Laufenden.

Rolltonnen-Varianten für Mönchengladbach.

1. Warum soll es ein neues Abfallsystem für Mönchengladbach geben?

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat mags aufgefordert, ein Konzept für neue Modelle der Abfall- und Wertstofflogistik vorzulegen. Außerdem fordert die Berufsgenossenschaft aus Gründen des Arbeitsschutzes eine Veränderung des Müllsystems. Nach Überzeugung der Politiker sorgen größere Tonnen für mehr Sauberkeit, geringere Gebühren und weniger Belastung für die Mitarbeiter. Den Politikern wurden zehn Varianten für Restmüllabfuhr, vorgestellt, um die beste Lösung für Mönchengladbach zu finden. 

2. Wann kommt die Rolltonne?

Wenn der Rat am 20. Dezember 2017 der Empfehlung des Verwaltungsrats der mags folgt, gibt es in Mönchengladbach ab dem 1.1.2019 Rolltonnen. Das Jahr ist nötig, um die Umstellung logistisch vorzubereiten und umzusetzen.

3. Welches Fassungsvermögen haben die neuen Tonnen?

Die Rolltonne soll es mit einem Fassungsvermögen von 60, 120 und 240 Litern geben. Leben zum Beispiel zwei Personen in einem Haus, kommen sie mit einer 60-Liter-Tonne bei einer 2-wöchigen Leerung aus.

4. Wie teuer ist das? 

Das vorgeschlagene Abfallkonzept würde für geringere Logistikkosten sorgen. Die endgültigen Gebühren regelt die Satzung erst Ende 2018.  

5. Wie oft leert die GEM die Tonnen?

Die GEM kommt ab 2019 alle zwei Wochen für die Abfuhr des Restmülls. Es gibt zwei Ausnahmen: Bei Ein-Personen-Liegenschaften werden die Tonnen auf Wunsch alle vier Wochen geleert. Außerdem können Sie sich dazu entscheiden, Ihre Tonne wie bisher jede Woche leeren zu lassen. Das kostet allerdings einen Aufpreis. Wie hoch dieser ist, steht aktuell noch nicht fest. Wir informieren Sie rechtzeitig darüber.

6. Darf ich meine alte Tonne behalten?

Die Ringtonnen haben die Bürger selbst angeschafft. Darum dürfen Sie sie selbstverständlich auch behalten. Die GEM leert ab dem 1.1.2019 allerdings die alten Tonnen nicht mehr. Sie sind also verpflichtet, eine der neuen Rolltonnen zu nutzen. 

7. Woher bekomme ich die neue Tonne?

Die GEM liefert die neuen Tonnen automatisch an alle Bürger bis Ende 2018 aus. Wir informieren Sie rechtzeitig, wann und wie das passiert. Sie müssen zur Zeit nichts selbst unternehmen.

8. Was mache ich mit meiner alten Tonne?

Wir bieten Ihnen an, Ihre alte Ringtonne abzuholen und fachgerecht zu entsorgen. Auch dazu bekommen Sie frühzeitig automatisch eine Information von uns. Sie können die Tonnen auch selbst zu den Wertstoffsammelstellen bringen.

9. Was ist eine Müll-Ehe?

Wenn Sie sich mit Ihren Nachbarn, die im selben Haus leben, eine Mülltonne teilen, spart das Kosten. Wir beraten Sie dazu gerne.

10. Wie viel Platz brauchen die neuen Tonnen?

Die Tonnen haben folgende Ausmaße: 60 Liter: 44,8 Zentimeter breit, 53,0 Zentimeter tief und 97,5 Zentimeter hoch. 120 Liter: 50,5 Zentimeter breit, 55,5 Zentimeter tief und 100,5 Zentimeter hoch. 240 Liter: 58,0 Zentimeter breit, 74,0 Zentimeter tief und 110,0 Zentimeter hoch. Zum Vergleich die bisherigen 35-Liter-Ringtonnen: 41,0 Zentimeter breit, 45,0 Zentimeter tief und 53,5 Zentimeter hoch.

Mönchengladbach ist die letzte deutsche Großstadt, die auf größere Tonnen umstellt. Das hat den Vorteil, dass es aus anderen Städten schon viele Beispiele gibt, wie man die Tonnen auch in beengten Verhältnissen unterbringt. Wir beraten Hauseigentümer dazu gerne. 

11. Stinkt es, wenn die Tonnen nicht jede Woche geleert werden?

Die Erfahrung aus anderen Städten, bei denen die Tonnen auch alle zwei Wochen geleert werden, zeigt: Es gibt keine zusätzliche Geruchsbelästigung.

12. Bekomme ich Geld zurück, wenn ich die Tonne seltener rausstelle?                                     

Nein. Die Müllgebühren zahlen Sie pauschal. Darin enthalten sind die Bereitstellung der Tonne durch die GEM und 26 Leerungen pro Jahr – oder auf Ihren Wunsch hin 13 Leerungen (nur für Ein-Personen-Liegenschaft) oder 52 Leerungen. 

13. Sind die neuen Tonnen abschließbar?

Nein. Sie haben eine vergleichbare Form wie die blauen und braunen Tonnen. Sie können, falls Sie Bedarf haben, Ihre Schlösser verwenden. mags will die Tonne, die Sie nutzen, wenn Sie beispielsweise wegziehen, anderen Bürgern zur Verfügung stellen. Bitte achten sie deshalb darauf, dass Sie die Tonnen unversehrt an mags zurückgeben können.

14. Darf ich die neuen Tonnen anmalen oder beschriften?

Die Rolltonnen sind Eigentum von mags. Darum müssen Sie alle Veränderungen wieder entfernen können.

Unser Tipp:
Falls Sie die Tonne markieren wollen (zum Beispiel mit Ihrer Hausnummer), nutzen Sie dazu am besten den Deckel. 

15. Gibt es weiterhin zusätzliche Abfallsäcke?

Ja. Es gibt nach wie vor die grauen Abfallsäcke. Wie in der Vergangenheit können Sie diese auch weiterhin nutzen, wenn Sie ausnahmsweise eine größere Menge Müll zu entsorgen haben. Wie bisher stellen wir Ihnen für solche Fälle die grauen 70 Liter-Säcke zur Verfügung. Sie kosten 6 Euro pro Stück. Die Verkaufsstellen finden Sie unter www.mags.de. Diese Abfallsäcke sind die einzigen, die entsorgt werden, wenn sie bei der Restmüllabfuhr an der Straße stehen.

16. Brauche ich eine neue Abfallplakette?

Nein. Die neue Tonne kommt mit einem Chip zu Ihnen und ist deshalb klar zuzuordnen. Das hat für Sie den Vorteil, dass die GEM die Tonne sperren kann, wenn sie gestohlen wird. Sie wird dann automatisch nicht mehr am Müllwagen geleert. 

17. Warum gibt es nur für das Jahr 2018 höhere Müllgebühren?

Die alten Mülltonnen bleiben 2018 noch im Einsatz. Um den Vorgaben des Arbeitsschutzes zu genügen, muss die GEM deutlich mehr Müllwerker einsetzen, damit die Belastung für jeden einzelnen nicht zu hoch wird. Wegen dieser zusätzlichen Personalkosten steigen die Gebühren leicht. Auch darüber entscheidet der Rat am 20. Dezember 2017. Vorgesehen sind aktuell folgende Tarife:

  • Ein-Personen-Haushalte: 162,51 Euro (statt aktuell 151,48 Euro)
  • Zwei-Personen-Haushalte: 227,51 Euro (statt aktuell 212,07 Euro)
  • Vier-Personen-Haushalte: 325,02 Euro (statt aktuell 302,96 Euro)
  • Liegenschaft mit 9 Haushalten und 18 Personen: 2.080,10 Euro (statt aktuell 1.983,93 Euro).

18. Warum wird keine große Gelbe Tonne in Mönchengladbach eingeführt?

Die Verwertung der gelben Säcke wird durch das Unternehmen BellandVision organisiert. Der Vertrag zwischen der Stadt Mönchengladbach und BellandVision über die Leichtverpackungen, die einen grünen Punkt haben, läuft bis Ende 2018. Darum gibt es aktuell leider keine Möglichkeit, eine Gelbe Tonne einzuführen.

19. Was gehört in die Restmülltonne – und was nicht?

Es gehört in die Restmülltonne: Asche, getrocknete Farbreste, Baumwurzeln, gefüllte Einmachgläser, Fotos, Glühbirnen, Haushaltsgegenstände aus Plastik, Katzenstreu, Keramik, Knochen, Porzellan, Pflaster, Staubsaugerbeutel. Tapetenreste, Taschentücher, Windeln, Zahnbürsten, Zigarettenkippen, zerkleinertes Glas.

Es gehört nicht in die Restmülltonne: Altglas, Altpapier, Bio- und Grünabfälle, Elektrokleingeräte, flüssige Farben und flüssige Lacke mit Lösungsmitteln, Leichtverpackungen, Metalle, Chemikalien, Energiesparlampen, LED, Haushaltsreiniger und Trockenbatterien.

20. Wer hilft mir bei Fragen? 

Wenden Sie sich gerne an das Service-Telefon. Sie erreichen uns montags bis samstags von 6 bis 22 Uhr telefonisch unter 02161 49 10 10. Oder schreiben Sie uns eine Mail an service@mags.de.

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